Methoden
Je nach Bedarf und Situation kommen verschiedene, in der Coaching-Praxis anerkannte Methoden zum Einsatz. Jede dieser Methoden wird im Coaching individuell erklärt und unterstützt dabei, persönliche sowie zwischenmenschliche Herausforderungen effektiv zu lösen.
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Lösungsorientiertes Coaching
Der lösungsorientierte Coaching-Ansatz, entwickelt von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg in den 1980er Jahren, fokussiert sich auf die Suche nach Lösungen statt auf die Problemanalyse. Dabei werden die Stärken und Ressourcen der Person betont, um konkrete Ziele zu erreichen. Dieser Ansatz fördert eine positive Denkweise, ermutigt zur proaktiven Handlungsfindung und nutzt vorhandene Ressourcen effizient. Ein zentraler Aspekt ist die Förderung der Selbstbestimmung, wodurch die Person Verantwortung für ihre Ziele übernimmt und individuelle, nachhaltige Lösungswege entwickelt.
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Zielbildarbeit
Die Zielbildarbeit unterstützt Einzelpersonen und Teams dabei, Visionen zu entwickeln, die zu ihrer Persönlichkeit und aktuellen Situation passen. Diese Visionen bieten klare Orientierung und emotionale Kraft für zukünftiges Handeln. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit ist das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM), das Menschen hilft, ihre inneren Ressourcen zu aktivieren und gezielt für persönliche Veränderungen zu nutzen. Entwickelt von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause, kombiniert das ZRM neueste Erkenntnisse aus Neurowissenschaften und Psychotherapie. Durch Methoden wie mentale Bilder, Reflexion und gezielte Übungen werden Selbstmanagement, Motivation und Wohlbefinden gefördert. Das ZRM wird in Coaching, Beratung und Therapie eingesetzt, um persönliche Potenziale zu entfalten und die Lebensqualität zu steigern.
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Klärungsmethoden
Die Methoden von Schulz von Thun, wie das Kommunikationsquadrat und das Innere Team, fördern ein besseres Verständnis und eine effektivere Kommunikation. Sie helfen, Konflikte zu klären und Handlungsoptionen abzuleiten. Im 1:1-Coaching oder Training dienen sie als hilfreiche Werkzeuge um in schwierigen Gesprächssituationen klare Lösungen zu finden.
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Methoden für die Persönlichkeitsentwicklung sowie zwischenmenschlichen Beziehungen
Techniken wie das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM), die Transaktionsanalyse von Eric Berne, das Innere Team und die Modelle von Schulz von Thun unterstützen die persönliche Weiterentwicklung und fördern die zwischenmenschliche Kommunikation. Sie helfen, eigene Denk- und Verhaltensmuster zu verstehen, innere Ressourcen zu aktivieren und Konflikte konstruktiv zu lösen. Durch die gezielte Anwendung dieser Methoden wird die Selbstwahrnehmung gestärkt, die Kommunikation verbessert und authentische, respektvolle Beziehungen aufgebaut.
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Aufstellungsarbeit
Aufstellungsarbeit wird sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Kontext eingesetzt, um komplexe Beziehungen und systemische Dynamiken zu klären. Sie hilft, unbewusste Konflikte oder Blockaden sichtbar zu machen und fördert das Verständnis für persönliche oder teambezogene Herausforderungen. Im Business-Kontext unterstützt sie die Lösung von Kommunikationsproblemen, Teamdynamiken oder Führungsfragen. Der Mehrwert liegt in der schnellen Identifikation von Lösungsmöglichkeiten und der Förderung von Klarheit, was zu verbesserten Beziehungen und effektiverem Handeln führt.
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PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie)
PEP ist eine effektive Methode, die emotionalen Blockaden zu lösen und die eigene Resilienz zu stärken. Sie kombiniert Techniken aus der Kognitiven Verhaltenstherapie, Körperarbeit und Achtsamkeit, um tiefliegende emotionale Muster zu verändern. Im persönlichen und beruflichen Kontext hilft PEP, Ängste abzubauen, Stress zu reduzieren und die Selbstwahrnehmung zu verbessern. Der Mehrwert liegt in der schnellen emotionalen Entlastung und der Förderung langfristiger, positiver Veränderungsprozesse.







